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Einsparungen durch den Einsatz eines Pufferspeichers?

Energie sparen mit Pufferspeicher: bis zu 20–30 % Einsparung möglich

Ein richtig dimensionierter Heizwasser-Pufferspeicher kann dazu beitragen, den Energieverbrauch einer Heizungsanlage spürbar zu senken. Je nach Wärmeerzeuger, Gebäude, Regelung und hydraulischer Einbindung sind orientativ Einsparungen von etwa 20 bis 30 % möglich.

Der Pufferspeicher nimmt überschüssige Wärme auf und gibt sie später wieder an das Heizsystem ab. Dadurch wird die erzeugte Energie besser genutzt und der Wärmeerzeuger kann gleichmäßiger arbeiten.

Wie hilft ein Pufferspeicher beim Energiesparen?

Ein Heizsystem erzeugt nicht immer genau so viel Wärme, wie im selben Moment benötigt wird. Ohne Pufferspeicher kann überschüssige Energie ungenutzt verloren gehen oder der Wärmeerzeuger muss häufig ein- und ausgeschaltet werden.

Ein Pufferspeicher kann:

  • überschüssige Wärme für eine spätere Nutzung speichern,

  • häufiges Takten des Wärmeerzeugers reduzieren,

  • den Heizkomfort verbessern,

  • mehrere Wärmequellen sinnvoll miteinander verbinden,

  • die Nutzung erneuerbarer Energien unterstützen.

Für welche Heizsysteme ist ein Pufferspeicher sinnvoll?

  • Holzheizung: Bei Scheitholz-, Pellet- oder Hackschnitzelheizungen speichert der Pufferspeicher überschüssige Wärme und gibt sie bedarfsgerecht wieder ab. Dadurch kann der Heizkessel gleichmäßiger und effizienter betrieben werden. Bei Scheitholzkesseln verlängern sich außerdem die Abstände zwischen dem Nachlegen des Brennstoffs.
  • Wärmepumpe: Bei Wärmepumpen kann ein Pufferspeicher helfen, den erforderlichen Volumenstrom sicherzustellen und häufiges Ein- und Ausschalten zu reduzieren. Welche Größe geeignet ist, hängt von der konkreten Anlage und den Vorgaben des Wärmepumpenherstellers ab.
  • Solarthermie und Photovoltaik: Ein Pufferspeicher kann Wärme aus einer Solarthermieanlage aufnehmen und für eine spätere Nutzung bereitstellen. Auch überschüssiger Strom aus einer Photovoltaikanlage lässt sich sinnvoll nutzen: Ein Elektroheizstab wandelt den PV-Überschuss in Wärme um, die anschließend im Speicher gespeichert wird.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl achten?

Damit ein Pufferspeicher effizient arbeitet, müssen Speichervolumen, Isolierung und Einbindung zur Heizungsanlage passen.

Besonders wichtig sind:

  • Art und Leistung des Wärmeerzeugers,

  • Wärmebedarf des Gebäudes,

  • Heizkörper- oder Fußbodenheizung,

  • Anzahl der Heizkreise,

  • Qualität der Isolierung,

  • Platzverhältnisse im Technikraum.

Ein zu kleiner Pufferspeicher kann nicht ausreichend Wärme aufnehmen. Ein unnötig großer Speicher benötigt mehr Platz und kann höhere Wärmeverluste verursachen.

 

Weiterführende Informationen

Weitere unabhängige Fachinformationen finden Sie hier:

 

Geschrieben von Ing. Jakub Kasper, Geschäftsführer, TRIVEN s.r.o.
Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Maschinenbau und internationalen Handel.

Triven, 1.4.2026

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